Erfüllend und spektakulär: Ein Urlaub der großen Gefühle |
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Es ist ein einmaliges Angebot: Ein Urlaub in Tirol, der große Gefühle weckt und tiefe Zufriedenheit auslöst. Und den Gästen so eindrucksvoll wie handfest eine 'ewige' Gewissheit vermittelt: Wir sind alle Teil eines größeren Ganzen. |
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Eine Frage hat Bedeutung in Zeiten von Corona: Wo verbringen wir im kommenden Sommer einen erfüllenden und gleichzeitig leistbaren Urlaub? Die Auszeit soll uns ja wieder zurück 'in die Spur' bringen, Erholung in guter Luft garantieren und auch jenes romantische Gefühl aktivieren, bei dem Glückshormone ausschüttet werden. Zusammen-gefasst: wenigstens der Urlaub soll im kommenden Sommer sinnstiftend sein. Genau da haben wir einen Vorschlag für euch. |
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Zwei Traumtäler - eine Idylle Das Obernberg- und das Gschnitztal gehören mit Sicherheit zu den schönsten Seitentäler Tirols. Von internationalen Medien werden sie zurecht als Traumtäler bezeichnet. Das Gschnitztal ist sogar eines der österreichischen 'Bergsteigerdörfer'. Beide sind so wunderschön, dass es ihnen gelingt, Menschen binnen kürzester Zeit aus deren alltäglichen Trott zu reißen. Auch deshalb, weil sie über ein regelrechtes 'Sehnsuchtspotential' verfügen wie Märchenwiesen, lichte Lärchenwälder und saftig-grüne Almen inmitten spektakulär aufragender Berge. Beide Täler in Brennernähe stehen deshalb vor allem bei Naturliebhabern hoch im Kurs. Das Obernberger Tal beherbergt zudem als funkelndes Juwel den Obernberger See. Dazu kommen noch unzählige kleine Bergseen inmitten einer grandiosen Landschaft. Aber: Die Idylle kriegt bereits sichtbare Sprünge. |
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Verwilderung bedroht das Paradies 'Verwilderung' nennt sich das Menetekel, das drohend über diesen Traumlandschaften hängt. Einige Almen und Märchenlandschaften haben bereits ein sichtbares 'Ablaufdatum'. Der einstige Stolz der Berg-bauern, die hoch gelegenen Blumenwiesen, waren jahrhundertelang ob ihres duftenden Bergheus geschätzt worden. Die Bauern betrachten dieses Heu noch heute als eine Art 'Medizin' für jene Tiere, die im Winter krank werden. Und genau diese ‚Bergmähder‘ müssen von den Bauern mehr und mehr aufgegeben werden. Zu arbeits- und kostenintensiv ist die Erhaltung. Viele dieser Mähder werden darüber hinaus nur unzureichend von Wegen erschlossen. Die Konsequenz der Natur: An deren Stelle tritt innerhalb weniger Jahre meist undurchdringliches Strauchwerk. |
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Alm und Bergmahd: ein uraltes kulturelles Erbe Die Folgen sind teils verheerend: immer mehr botanisch einzigartige Wiesen mit ihren unzähligen Pflanzenfamilien, Schmetterlingen, Insekten und seltenen Blumen - teils auf der roten Liste der bedrohten Arten stehend - verschwinden völlig. Die mühsame Arbeit von Generationen von Bergbauern scheint umsonst gewesen zu sein. Und alle schauen zu. Alle? Nicht die ‚Schule der Alm’. Seit fünf Jahren setzt sich dieser dem Gemeinwohl verpflichtete Verein aktiv für die Erhaltung der bereits historischen bäuerlichen Kulturleistungen ein. Und sucht deshalb Freiwillige, die mit anpacken. |
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Exclusiv in Tirol: Zwei Tage lang Bergbauer sein Das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Genau das zeichnet die Arbeit der Schule der Alm aus. In Kooperation mit der Schutzgebiets-betreuung ‚Stubaier Alpen‘, dem Tourismusverbandes Wipptal und der Bergbauern in beiden Tälern ist ein Urlaubsangebot entstanden, das in Tirol seinesgleichen sucht. |
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Arbeit wird zur Erholung Allen naturbegeisterten Menschen machen wir ein einmaliges Angebot: Wer sich an zwei Tagen seines Urlaubs als 'Bergbauer auf Zeit' betätigt kommt in den Genuss einer unvergesslichen Erfahrung. Denn die handwerkliche Arbeit unter freiem Himmel - wie es Bergbauern tagaus tagein praktizieren - ist sinnstiftend. Denn man kann die Tagesarbeit am Abend auch mit eigenen Augen sehen. Das macht zufrieden und auch ein bißchen stolz. Quasi nebenher entsteht das wohlige Gefühl, in einer Gruppe mit Gleichgesinnten an etwas Großem zu arbeiten. Nämlich der Erhaltung der unersetzlichen bergbäuerlichen Kulturleistung namens Alm und Bergmahd. Die Pflege der kleinen Paradiese gewährt auch tiefe Einblicke in die Lebenswelt der hart arbeitenden Bergbauern. Neben den persönlichen Kontakten mit diesen hart arbeitenden Menschen ist es die Landschaft, die Luft, die körperliche Arbeit, von der die Freiwilligen schwärmen. Aber das ist noch nicht alles. |
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Experten betreuen die arbeitenden Urlauber Die Betreuung der Arbeitsgruppen ist wahrhaft exklusiv. Die Betreuer_innen sind nämlich ausgebildete Schutzgebiets-Expert_innen, Biolog_innen und Botaniker_innen. Sie beantworten alle Fragen zu Fauna und Flora. Hier kriegt man Informationen, die selbst Google nicht bietet. Ob zu Insekten, Pflanzen, Blüten oder Schmetterlingen. Oder zur Funktion von blühenden Bergwiesen im Zusammenhang mit Wasserspeicherung und Lawinenschutz. Eine Almexkursion als 'Bonus' für die Mitarbeit Dass während der zwei Tage eine köstliche Jause am Bergmahd aus Produkten des Tales gereicht wird, ist für uns selbstverständlich. Für die Freiwillige, die uns zwei Tage ihres Urlaubs 'schenken', haben wir einen 'Bonus' geplant. Nämlich eine eintägige Exkursion zu Helgas Alm ins Valsertal unter der Leitung von ausgewiesenen Fachleuten. Es ist ein Eintauchen in echtes, unverfälschtes Almleben, das uns Helga Hager für einen Tag lang ermöglicht. |
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Was ist nun konkret zu tun? 1. 'Schwenden'. Die größte Bedrohung der Bergwiesen und Almen in beiden Tälern sind einwachsende Fichten, Latschenkiefern und Grünerlen. ‚Schwenden‘ wird jene Tätigkeit genannt, die 2021 auf Almflächen und Bergwiesen im Gschnitz- und Obernbergtal ausgeführt werden um die Weideflächen von einwachsenden Sträuchern zu befreien. |
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2. Lärchenwälder aufräumen Ein unverkennbares Symbol beider Täler sind ausgedehnte Lärchenwälder. Lärchen haben eine Eigenschaft, die Bergbauern immer schon geschätzt haben: Sie lassen soviel Sonnenlicht bis zum Boden durch, dass Pflanzen unter den Baumkronen gedeihen können. Deshalb ist hier - im Gegensatz zu reinen Fichtenwäldern - Weidewirtschaft möglich. Hier gilt aber: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Viele Lärchenäste brechen im Winter unter der Schneelast ab und fallen zu Boden. Nun muss man noch wissen, dass Kühe kein Gras fressen, das mit Holzstücken durchsetzt ist. Die logische Konsequenz hat hierzulande einen Namen: ‚ramen‘, also‚aufräumen‘ oder ‚zusammenräumen’. Und das erfolgt im Spätfrühling, wenn der Schnee weg und das Gras noch jung ist. |
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Bergfrühling oder Altweibersommer? Jetzt bleibt nur noch eine Überlegung offen: Soll der sinnstiftende Urlaub im Frühling oder im Spätsommer stattfinden. Heuer werden insgesamt vier Kurse angeboten: zwei im Bergfrühling und zwei im ‚Altweibersommer‘: Gschnitztal 1: Mo, 14.06. - Di, 15.06.2021 (Aufenthalt: 13.06. - 18.06.2021) Obernberg 1: Mo, 21.06. - Di, 22.06.2021 (Aufenthalt: 20.06. - 25.06.2021) Gschnitztal 2: Mo, 16.08. - Di, 17.08.2021 (Aufenthalt: 15.08. - 20.08.2021) Obernberg 2: Mo, 30.08. - Di, 31.08.2021 (Aufenthalt: 29.08. - 03.09.2021) Beim Termin 30.08. - Di, 31.08.2021 ist die Übernachtung vom Montag auf Dienstag auf der Alm im Heu vorgesehen - bitte Schlafsack mitnehmen! Für alpine Feinspitze quasi. Wichtig für Einheimische: Die Termine können mit oder ohne Übernachtung gebucht werden. Hier könnt ihr buchen und euch anmelden Der Tourismusverband Wipptal hat es übernommen, die Buchungen entgegenzunehmen. HIER geht's zur Website. |
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