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Lebenszeichen
Lange war es ruhig um die photoakademie. Pandemie bedingt mussten wir leider unsere Winterpause verlängern und wir wissen immer noch nicht wann wir wieder richtig Starten können. Wir planen unsere Gruppenkurse wieder ab Mai anbieten zu können und können momentan nur den Einzel - und Gruppenkurs anbieten. Bei diesem Kurs können wir individuell auf eure Bedürfnisse eingehen. Bei Kameraproblemen, Grundlagen, Fotothemen, Bildbearbeitung usw. stehen wir euch zur Seite. Wir halten die Kurse nach Absprache theoretisch und auch gerne praxisorientiert ab.
Für weiter Informationen und bei Interesse könnt ihr gerne diesem Link folgen:
Für alle die in der Bodenseeregion wohnen und Spaß an der Makrofotografie haben gibt es nachstehend noch einen Fototipp. Das aktuelle Wetter lädt ja nicht wirklich ein zum Fotografieren da sind die Frühblüher ein sehr dankbares Motiv.
Es geht um die Märzenbecher im Wasserburger Tal zwischen Engen und Aach im schönen Hegau. Die Märzenbecher sind meist von Anfang März bis Ende März in voller blühte.
Diese Fototour zu den Märzenbecher steht schon auf der Agenda für einen Fotokurs im kommenden Jahr 2022.
Viel Gesundheit und Kraft wünscht Ihnen - Alexander Schnurer und Stefan Arendt
Märzenbecher im Wasserburger Tal (Fototipp)
Der Landschaftsfotograf hat es im März nicht leicht. Die Bäume sind noch kahl,
die Wiesen sind noch nicht grün und alles sieht etwas trostlos aus. Außer man hat einen See vor der Tür oder man ist im Gebirge. Für mich heißt das oft im Frühjahr, das ich mich auf den See fokussiere oder das die vielen Frühblüher in meinem Fokus stehen.
Im März sind es vor allem die Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen die es eigentlich überall gibt. Im Wald sind es Buschwindröschen und Leberblümchen. Es gibt seltene Gebiete in meiner Umgebung da kann ich die schönen Küchenschellen fotografieren und im Wasserburger Tal im Hegau gibt es in einem schön gelegenem Waldstück hunderte Märzenbecher die in vielen Gruppen oder auch Einzel stehen.
Das Wasserburger Tal
Das tiefe, recht schmale Tal wird von einem kleinen Bach durchflossen, welcher teilweise ganz ausgetrocknet ist. Gebildet wurde es aber nicht durch den Bach, sondern durch Gletscher während der Eiszeit, sondern durch Gletscher während der Eiszeit. Malerische Felsen kennzeichnen das tief in die Hegaualb eingeschnittene Wasserburger Tal. Zahlreiche Aussichtspunkte oberhalb des Wasserburger Tals bieten weite Blicke auf die vulkanisch geprägten Berge des Hegaus. Das Tal hat etwas von dem deutlich größeren obere Donautal. Es ist fast eine Kopie dessen und sogar der kleine Bach der es durchfließt versickert in der Nähe des Wanderparkplatzes.
Die Tour
Für diese Tour habe ich eine kleine Wanderung (eher Spaziergang) herausgesucht. Am Wegesrand finden sich immer wieder die schönen Märzenbecher und Leberblümchen. Der Spaziergang führt durch den Wald und am Bachlauf entlang. An dessen Lauf säumen sich immer wieder die Märzenbecher und mit der Felsenkulisse ist das ein herrlicher Anblick. Die meisten Märzenbecher hat es oberhalb vom Wanderparkplatz. Die Strecke ist ca. 1,7 km lang und hat nur leichte Steigungen. Gut zu Fuß sollte man trotzdem sein.
Die Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), auch Märzenbecher, Märzbecher, Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die Frühlings-Knotenblume ist eine ausdauerndekrautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Sie bildet unterirdische Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die etwa 2 Zentimeter dicken Zwiebeln werden vom scheidenförmigen Blattgrund gebildet und liegen circa 30 Zentimeter tief im Erdreich. Bereits im Frühsommer werden die Laubblätter wieder eingezogen. Meist drei bis fünf breit-linealische, dunkelgrüne Laubblätter stehen an der Basis der Pflanze. Sie sind bis zu 20 Zentimeter lang und etwa 1 Zentimeter breit.
Die Frühlings-Knotenblume bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, mäßig saure Ton- und Lehmböden, die als Humusform in der Regel auch Mull aufweisen. Die Frühlingsknotenblume ist ein Feuchtigkeitsanzeiger und besiedelt ihre Standorte bis in Höhen von 1600 m.