Seit Januar 2022 führen wir WEshare1 im Tandem. Für das erste Halbjahr 2022 haben wir entschieden, die «Vereinbarkeit von Beruf und Familie» ins Zentrum zu rücken. Dies wird sich sowohl in unseren #seeingisbelieving Blogbeiträgen wie auch in unserem ersten #JobsharingTalk zeigen, in welchem wir mit erfahrenen Persönlichkeiten zum Thema «Karriere und Familie vereinbaren mit Topsharing» diskutieren.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist folglich auch zentrales Thema in unserem neusten Blogbeitrag. Stephanie Lutz und Claudia Wiederkehr sind beide je in einem 50% Pensum tätig und leiten zusammen vier Geschäftsstellen und 16 Mitarbeitende. Dabei kamen sie mit dem Topsharing neu in eine Führungsrolle. Während der gemeinsamen Einarbeitungszeit haben beide je ein Kind auf die Welt gebracht. Wie das alles möglich ist? Das erfährt Ihr in unserem neusten #seeingisbelieving Blogbeitrag.
Verschiedene Beispiele aus unserer #seeingisbelieving Blogreihe zeigen, dass Topsharing die Vereinbarkeit von Karriere und Familie ermöglicht. In der Schweiz arbeiten sechs von zehn Frauen Teilzeit. Dies, weil viele Frauen in der Zeit, in welcher ihre Kinder noch klein sind, nicht Vollzeit arbeiten möchten. Dass eine Mutter aufgrund der Familiengründung auf eine Führungsposition verzichten soll, fühlt sich jedoch für viele Familien nicht richtig an. Auch aus Sicht der Wirtschaft macht dies keinen Sinn. Oder wie es WEshare1-Botschafterin Irenka Krone-Germann kürzlich im Interview mit elleXX Universe AG formulierte: Hochausgebildete Frauen, welche nicht oder nur in kleinen Pensen ohne Verantwortung arbeiten, sind eine «ökonomische Verschwendung von Humankapital».
Ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im 21. Jahrhundert nicht ein legitimer Wunsch? Welche Rolle übernehmen dabei die Väter? Welche die Mütter? Dieser und weiteren Fragen gehen Philipp Gnaegi und Nadine Hoch in ihrem neuen Buch «Die Familienpolitik Schweiz» nach.
Eines ist klar. Vereinbarkeit betrifft nicht nur Frauen bzw. Mütter. Auch Väter haben zunehmend den Wunsch, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Um bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen Schritt weiter zu kommen, braucht es konkrete Handlungsansätze bei Schweizer Unternehmen. WEshare1-Botschafterin und Vereinbarkeits-Profi Barbara Künzle teilt ihre Erfahrung und zeigt im Gespräch mit Christian Schmid, Leiter HR bei der Thurgauer Kantonalbank, wie ein KMU erste Schritte in Richtung einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit machen kann.
Auf geht's! Lasst uns mit vereinten Kräften diesen Weg beschreiten.
Herzlich,
Stephanie
Co-Leiterin WEshare1
Ps. Du magst unsere Inhalte? Dann folge uns auf LinkedIn | Facebook | Instagram.