#seeingisbelieving no. 1: Heute ist der Startschuss zu unserer neuen Blogreihe! Regelmässig erscheinen in den kommenden Monaten Portraits von Personen, die erfolgreich im Tandem unterwegs sind oder sich intensiv mit dem Thema Jobsharing und Topsharing befassen.
Warum es das braucht? Weil ich immer wieder feststelle, dass viele das Modell zwar spannend finden, aber nur wenige tatsächlich wissen, was konkret damit gemeint ist. Oder dann gibt es Vorbehalte, im Sinne von: zu kompliziert, zu aufwändig. Die Bereitstellung von Facts & Figures zum Thema ist ein Ansatzpunkt, um das Konzept greifbarer zu machen. Wenn es jedoch darum geht, Hürden abzubauen, sind Beispiele aus der Praxis gefragt. Beispiele, die aufzeigen, dass Job- und Topsharing nicht nur funktionieren, sondern einen grossen Mehrwert bieten können - für Arbeitnehmende wie auch Arbeitgebende.
Den Anfang macht Lukas, der sich nach einem Jahr als Mann im Topsharing ein wenig wie ein Marsmensch fühlte. Wie geht es ihm heute, knapp zwei Jahre später? Wo sieht er die Chancen und Risiken beim Topsharing? Und weshalb spielt Vertrauen eine zentrale Rolle? Mehr dazu erfährst Du im neusten Blogbeitrag.
Lukas ist gleichzeitig ein Beispiel dafür, dass Topsharing nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter ein sehr spannendes Modell sein kann, um Familie und Karriere miteinander zu vereinbaren. Gemäss der Swisslife Studie von 2019 äusserten 92% der Eltern den Wunsch, Teilzeit arbeiten zu können. Wie der aktuelle Bericht des BFS jedoch zeigt, arbeiten bei den Eltern mit Kindern unter 25 Jahren lediglich 12% der Väter Teilzeit, bei den Müttern sind es 78%. Rollenmodelle wie Lukas können dazu beitragen, dass auch Väter ihren Wunsch nach Teilzeit stärker in die Tat umsetzen. Oder, wie er selbst sagt: "Habt den Mut, Euch auf dieses Modell einzulassen."
Ich wünsche Euch viel Inspiration bei der Lektüre!
Herzlich
Karin
Gründerin und Botschafterin von WEshare1